Kennst du das? Du stehst vor dem Weihnachtsregal und denkst: Für meine Freundin mit Hund hätte ich gern etwas Echtes. Etwas, das zeigt, dass ich an beide gedacht habe.
Genau so ein Geschenk kannst du ganz leicht selbst machen, und zwar so, dass Hund und Mensch etwas davon haben.
1. Ein Tiegel für zwei: der Naturbalsam
Ein Balsam, der Pfoten und Hände verwöhnt und schützt. Er besteht aus Shea-Butter, Kokosöl und Bienenwachs (oder Rapswachs) und bekommt einen Hauch ätherisches Öl, zum Beispiel Lavendel und Kamille. Nach dem Winterspaziergang greifen beide in denselben Tiegel. Kühl und dunkel gelagert hält er etwa 6–12 Monate.
2. Das Regenerationsöl für Fell und Haut
Für alle, die es lieber flüssig mögen: ein sanftes Öl aus Jojobaöl und einem Öl deiner Wahl (etwa Hanf-, Rizinus- oder Mandelöl), mit wenig Lavendel und einem Hauch Palmarosa. Du füllst es in eine Glasflasche mit Tropfverschluss, beschriftest sie mit dem Herstellungsdatum, und fertig ist ein Geschenk, das richtig hochwertig aussieht.
Nach dem Auftragen sollte der Hund die Stelle nicht ablecken.
3. Welches Öl passt zum Hund?
Die Basis jedes Balsams und jedes Pflegeöls sind fette Öle wie Kokos-, Hanf-, Jojoba- oder Mandelöl. Doch nicht jedes Öl passt zu jedem Hund. Welche Öle für Hunde geeignet sind und was sie jeweils können, habe ich dir in meinem kostenlosen Öl-Lexikon zusammengestellt.
Und beim Duft gilt: Hunde riechen um ein Vielfaches feiner als wir. Ätherische Öle deshalb nur ganz sparsam einsetzen. Weniger ist mehr.
4. Das Geschenk, das bleibt: mein Buch FREILICHÖLE
Für alle, die selbst loslegen möchten: Mein Buch steckt voller Rezepte für Küche, Haut und Seele. Mit einem selbstgemachten Balsam kombiniert, wird daraus ein Geschenk, das noch lange Freude macht.
Mein Tipp zum Verpacken
Ein Glastiegel, ein Stück Leinen, ein Zweig Rosmarin und ein Kärtchen mit dem Namen des Hundes. Mehr braucht es nicht. Genau das macht es besonders.
Kommentar hinzufügen
Kommentare